romana kleinIch wurde am 25. August 1963 als Rüdiger Boldt geboren. Meinen richtigen Vornamen und das passende Drumherum habe ich erst zwischen 1998 und 1999 erhalten. Man kann sich wohl vorstellen, dass das Leben bis dahin recht zerrissen war. Innen und außen passten einfach nicht zusammen! Ich kam aber erst sehr spät auf die Idee, dass ich mit dieser "Ungeheuerlichkeit" auf Erden nicht alleine sein könnte...

Von der Computermaus…

Es gab wohl einen roten Faden in meinem Leben – Abitur, Ausbildung zum ETA, Studium der allgemeinen Elektrotechnik, Selbständigkeit in der ITK-Branche – aber da ich mit mir selbst nicht klar kam und für jede Lebenshilfe dankbar war, war das eben ein roter Faden, der nicht aus mir heraus kam, sondern den mir andere boten. Es war nicht so richtig mein Ding. Weil ich aber einmal eine Entscheidung getroffen hatte und ich in der Regel immer zu meinen Entscheidungen stehe, habe ich das eben durchgezogen.

Ich war aber nicht mit Leib und Seele bei der Sache. Das Ergebnis war deshalb nur durchschnittlich, eher noch weniger. Oh, in meiner fachlichen Tätigkeit als Computer-, Netzwerk-, Internet-, Telefonexperte war ich richtig gut, gar keine Frage! Doch wie will sich jemand wirklich richtig vermarkten, wenn er nicht weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist? Wie sollte ich meine Stärken erkennen, wenn ich so im Unreinen mit mir selbst war? Das habe ich nach dem Studium Ende 1991 nicht hin bekommen – die Selbständigkeit war nicht mein erklärtes Ziel – und als selbständiger ITK-Experte ging das auch nicht. Mittlerweile bin ich aber über 20 Jahre selbstständig und kann mir nichts anderes mehr vorstellen.

Als sich 1998 innen und außen zu einer Einheit zusammenfügten, dachte ich schon, dass es jetzt ja aufwärts gehen müsste. Doch ich hatte übersehen, dass ich die ITK-Branche zwar interessant finde, sie aber immer noch nicht wirklich mein Ding geworden war. Ehrlich gesagt hatte ich auch die Nase voll davon, PCs, die Probleme machten und die "Nachbars Fritzle" noch weiter versaut hatte, wieder sauber zum Laufen zu bringen. Dazu kam dann noch: "Warum ist das so teuer? Nachbars Fritzle hätte das für ´nen Mac und ´ne Cola gemacht…" Sehr frustrierend!

Um vorwärts zu kommen, fasste ich sogar eine abhängige Beschäftigung ins Auge. Aber auch hier holte mich wieder meine Schwäche ein, mich nicht vermarkten zu können!

…zum Coach

2008 entschloss ich mich, ein Selbsterkenntnisseminar zu besuchen. Davon versprach ich mir die Erleuchtung, was meine Stärken und Schwächen betrifft, damit ich mein Selbst-Marketing voranbringe. Die bekam ich auch, aber in einer ganz anderen Richtung! Das Seminar ging nämlich tiefer ins Eingemachte, als ich mir vorstellen konnte. Dabei stellte sich heraus, dass meine wirkliche Begabung auf einer ganz anderen, nicht unbedingt technischen Ebene liegt, nämlich beratender Weise. Lediglich mein Steckenpferd Webseiten und Webanwendungen mit und rund um Joomla! programmieren wollte ich weiterhin behalten.

In einem weiteren Seminar lernte ich dann mein Labor und meine zwei Berater kennen. Im Laufe der Arbeit mit ihnen in den Tagen darauf kam dann die "Erleuchtung":

Ich will Menschen ganzheitlich helfen, glücklich - oder wenigstens glücklicher - zu werden.

Das ist meine Ding!

 Das ist nun ziemlich pauschal. Da könnte ich ja die ganze Welt "missionieren"! Was nun?

Webseiten und Coaching - wie passt das zusammen?

Während meiner Zeit als ITK-Expertin habe ich auch viele Selbstständige zu meinen Kunden gezählt, sowohl schon bestehende Unternehmen als auch solche, die gerade gegründet und aufgebaut wurden. Da bekommt man schon einiges an Fallstricken, Hindernissen und Hürden mit. Und meine eigenen Erfahrungen in der Selbstständigkeit habe ich ja auch – nicht zu knapp! Warum sollte ich dieses Wissen nicht weitergeben?

Jetzt ist also nicht mehr die ganze Welt meine Zielgruppe, sondern nur noch Selbstständige. Das schließt gleich mal Unternehmen aus, bei denen es keinen "echten" Chef gibt. Ich will ja Menschen helfen, nicht nur Unternehmen. Aber wie bringe ich das mit meiner ebenfalls vorhandenen Liebe zu Webseiten und Joomla! zusammen?

Im Laufe meiner weiteren Arbeit habe ich dann festgestellt, dass gute Webseiten nicht nur das Unternehmen sondern auch den Unternehmer widerspiegeln! Eine gute Webseite bringt die Persönlichkeit des Unternehmers zum Ausdruck. Sie zeigt aber auch die Zielrichtung des Unternehmens an: Was biete ich, für wen biete ich das, was hat der Kunde davon, warum mache ich das und was will ich mit meinem Unternehmen und damit auch mit meiner Webseite erreichen?

Gerade die kleinen Unternehmen werden meist ja nicht (nur) gegründet, um Geld zu verdienen. Der Unternehmer will seine persönlichen Ziele umsetzen, was auch immer diese Ziele sind. Dann ist er mit Leib und Seele bei der Sache. Das spürt der Kunde und der Besucher der Webseite, was ein ganz dicker Brocken in Richtung Vertrauen ist, das der Besucher zum Unternehmer/Unternehmen fasst.

Eine gute Webseite kann natürlich der Kundengewinnung sehr helfen. Aber sie hilft auch dem Unternehmer, seine Ziele und die ganze Vielfalt der Gedanken und Aufgaben rund um die Selbstständigkeit in eine förderliche Struktur zu bringen. Das sollte er sowieso tun, warum also nicht mit der Webseite als Hilfe? Damit kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Unternehmer erhält Klarheit über sein Unternehmen, die Umsetzung seiner Ziele und eine richtig gute Webseite kann daraus entstehen!

Aus diesen Überlegungen wird klar: Eine gute Webseite bedeutet auch richtig Arbeit! Nicht nur für mich sondern auch für den Unternehmer. Aber es ist eine Arbeit, die sich lohnt! Und glücklich macht…

Warum ich das alles so ausführlich beschrieben habe? Das hat mehrere Gründe:

  • Damit wir eine gute Webseite hin bekommen, muss ich auch hinter die Kulissen schauen. Ich arbeite mit meinen Kunden sehr intensiv und sehr, sehr persönlich zusammen. Wie soll sich eine vertrauensvolle Chemie zwischen meinen Kunden und mir aufbauen, wenn ich mit meiner Geschichte hinterm Berg halte?
  • Zum anderen habe ich in meinem Leben wirklich gravierende Veränderungen durchgezogen. Ich kann also nachvollziehen, wie es in meinen Kunden aussieht.
  • Und schließlich um Mut zu machen: Meine Veränderungen hatten sehr deutliche und außergewöhnliche "Außenwirkung". Ich bin ein lebender Beweis dafür, dass jede Änderung im Leben, die einen Menschen weiter in Richtung Glück bringt, und sei sie noch so "abstrus", es Wert ist, auch vollzogen und gelebt zu werden, egal, was die Außenwelt sagt.

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