Die meisten meiner Kunden kommen zu mir, weil sie ihre Homepage überarbeitet haben wollen. „Mach´ mir mal eine neue Homepage!“ Sie haben gelesen oder sonst wie erfahren, dass ich alles rund um die Website mache und einige sind nun der Meinung, es reicht wenn Sie sagen: „Klasse! Ich mache A und B, oder ich verkaufe XY, hier sind mein Logo, ein paar Prospekte und Bilder, mach mal! Ach ja, dort ist meine bisherige Webseite, da kannst Du dich auch bedienen.″ Outsourcing ist ja in aller Munde und auf diese Art und Weise ist die Homepage geoutsourced (oder heißt das outgesourced?).

Wenn mein Auftrag nur für den – ich nennen ihn mal – technischen Bereich gilt, ist das in Ordnung. Aber wenn die Webseite auch erfolgreich werden soll, dann reicht das nicht! Dann ist das nur der Anfang!

Das Internet ist ein lebendiges und interaktives Medium, eine riesige Informationsquelle, und selbst der kleinste Kleinunternehmer bekommt hier die Auswirkungen der Globalisierung zu spüren. Es gibt kaum eine Nische, in der sich nicht auch Kollegen tummeln. Es ist hier genau so wie in der klassischen Werbung, von der es auch so viel gibt, dass kaum jemand überhaupt noch (bewusst) auf Werbung achtet. Reines Werbetrommel-Rühren geht also in der Masse unter.

Man kann es natürlich wie in der klassischen Werbung machen und sich einen Werbegag überlegen, der aus der Masse heraus sticht. Aber lohnt der Aufwand? Ist der für einen kleinen Unternehmer überhaupt finanzierbar? Oder sollte man vielleicht Guerilla-Marketing machen?

Viele meiner Kollegen empfehlen daher, sich sehr stark auf die Suchmaschinenoptimierung zu konzentrieren. Ja, Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, denn die meisten Besucher einer Website kommen eben über Suchmaschinen. Aber wenn ich mich voll und ganz darauf konzentriere, mit Tricks und Kniffen eine gute Platzierung zu erhalten, dann ist auch hier eine Menge Aufwand nötig, diesen guten Platz zu erreichen, aber ebenso, ihn auch zu behalten. Die Konkurrenz schläft nicht!

Einen Text mit den einschlägigen Suchwörtern zu spicken, nur um eine gute Platzierung zu erhalten, ist aber eine ganz schlechte Idee. Was nützt ein auf Suchmaschinen optimierter Text, wenn der Besucher die Informationen, die ihn wirklich interessieren, vor lauter Optimierung nur noch mühselig findet? Man hat dann zwar möglicherweise viele Besucher, die aber nach ein paar Sekunden wieder weg sind. Und was ist, wenn Google morgen seine Server abschaltet? Was ist, wenn Google nach seinem Panda- und Penguin-Update seine Regeln noch weiter verschärft?

Daher die Frage: Wen will man denn mit seiner Homepage erreichen? Die Suchmaschinen? Kaufen die etwas? Also! Man will Menschen erreichen. Und damit stellt sich natürlich die Frage: Welche Menschen will ich denn erreichen? Mal ganz überspitzt ausgedrückt: Wenn ich Goldfische im Teich habe, denen es gerade nicht so gut geht, dann interessiert mich ein Pferdeflüsterer nur sehr peripher!

Damit sind wir bei einer ganz zentralen Frage, nicht nur für die Website, sondern überhaupt für das ganze Unternehmen: Wer ist meine Zielgruppe?

Je genauer ich meine Zielgruppe beschreiben kann, desto genauer kann ich auch die Inhalte darauf anpassen, was meine Besucher wissen wollen. Wenn der Besucher aber genau das erfährt, was er wissen will, dann ist er nicht schon wieder nach zwei Sekunden wieder weg, sondern er sieht sich weiter um. Er will mehr erfahren über Unternehmen und Unternehmer. Und wenn er ein gutes Gefühl dabei bekommt, dann wird er auch kaufen oder wenigstens Kontakt aufnehmen, um ungeklärte Fragen zu klären.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist also: Informieren, informieren, informieren!

Wenn nun die Inhalte da sind, die dem Besucher auch etwas nützen, dann bleibt immer noch die Frage: Wie komme ich an Besucher, die diese nützlichen Informationen dann auch erfahren?

 Ich habe oben geschrieben, dass das Internet ein lebendiges Medium ist. Und wie es eben so ist, hat etwas Lebendiges auch Vorlieben. Das Internet liebt Links! Bei den Suchmaschinen ist es genauso. Dazu kommt, dass eine Internetseite für Google dann besonders interessant ist, wenn sie oft angeklickt wird. Das passiert aber nur, wenn Inhalte da sind, die den Besucher auch interessieren. Wenn die Inhalte dann auch noch Nutzen bringen und zum Themenbereich passen, ist das nur von Vorteil.

Also darf man dafür sorgen, dass man nützliche Inhalte erstellt und Links darauf bekommt. Aber nicht jeder Link ist auch wirklich nützlich. Links von Linkfarmen nützen nicht viel (okay, die sterben spätestens nach den letzten Updates von Google sowieso langsam aus), denn da geht man auch wieder in der Masse unter und bei den Suchmaschinen haben sie kein hohes Ansehen.

Nützlicher ist es schon, Links von den Seiten zu bekommen, die meine Zielgruppe auch besucht. Dann habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich habe nicht nur einen wertvollen Link, sondern ich bekomme über diese Links auch nicht Hinz und Kunz auf meine Seite, sondern vor allem solche Besucher, die sich auch für meinen Spezialgebiet interessieren!

Es gilt also herauszufinden, welche Webseiten meine Zielgruppe besucht, um dort Links zu bekommen oder gar selbst zu platzieren.

Wenn man schon interessante und nützliche Inhalte hat, dann kann man damit auch hausieren gehen. Natürlich nicht, indem man seine Inhalte Wort für Wort auf Artikelverzeichnissen, in Themenportalen,  Foren und so weiter einkopiert. Doppelte Inhalte werden bei den Suchmaschinen schon länger abgestraft. Aber etwas umgeschrieben, erweitert oder gekürzt, warum nicht?

Was hindert einen, solche nützlichen Inhalte auch auf Facebook, Twitter und Co. zu nutzen? Werbegeplapper ist in den Social Media verpönt, aber wenn der Leser einen Nutzen davon hat, dann hat keiner etwas dagegen, wenn ein Unternehmen dort Reden von sich macht! Im Gegenteil: Es spricht sich herum, dass bei diesem Unternehmen auch was Brauchbares zu finden ist!

Man sieht also: Inhalte sind das A und O einer Website!

Ja, es ist Arbeit, richtige Arbeit, diese Inhalte zu erstellen und zu platzieren. Aber es lohnt sich!

Wer erstellt nun diese Inhalte? Auch eine wichtige Frage, ohne Zweifel. Dazu meine Gegenfragen: Wer kennt sich am besten mit ihrem Unternehmen aus? Wer weiß am besten, was Sie leisten? Wer zeigt mehr Begeisterung für das, was Sie tun, als Sie selbst? Wer kann ihre Persönlichkeit am besten darstellen? Das sind genau die Informationen, die ein Besucher ihrer Website braucht, damit er mit ihnen auch ins Geschäft kommen kann.

Daher sehe ich es als enorm wichtig an, dass Sie die Texte verfassen! Wenn Sie jetzt sagen:„ Ich kann doch aber gar nicht schreiben″, dann lassen Sie mich mal ganz provokativ gegen-fragen: „Und was haben Sie die ganzen Jahre in der Schule gemacht? Sind Sie tatsächlich Legastheniker? Dann nehme ich Ihnen das ab.″ Und dann behaupte ich auch wieder ganz provokativ: „Wer sprechen kann, wer sich mit anderen unterhalten kann, der kann auch schreiben!″

Sie lesen immer noch weiter? Schön! Dann haben Sie erkannt, dass ohne ihre intensive Mitarbeit bei dem Inhalten nicht das herauskommen kann, was wir uns beide für ihre Homepage wünschen: Erfolg!

Mit meinen provokanten Worten wollte ich nicht sagen, dass Sie ihre Texte ganz alleine schreiben müssen. Das kann auch gerne ich oder ein Schreiberling übernehmen, der den lieben langen Tag nichts anderes macht. Wichtig ist aber: Das, was Sie an Vorgaben liefern, ist die Ausgangsbasis für den Erfolg ihrer Website. Auch ein professioneller Texter kann nicht aus einer Gazelle einen Schwan machen!

Mal ganz ehrlich: Muss ein Text perfekt sein? Oder darf er auch menscheln? Würden Sie lieber bei einer Maschine oder bei einem Menschen kaufen, der eben nicht ganz perfekt ist? Also!

Meine Ausbildung zum Coach (mehr unter Romana Boldt - Coaching · Mentaltraining) sorgt dafür, dass hier eine Symbiose aus beratender Tätigkeit und meiner zentralen Funktion als Webprogrammiererin als Knotenstelle im Projekt Website einen einzigartigen Hebel bietet, um Websites zu erstellen, die verkaufen.

Auf dieser Website bin ich übrigens nach einer alternativen Vorgehensweise vorgegangen, die ich künftig auch verstärkt bei meinen Kunden einsetzen will: Es ist im Allgemeinen üblich, eine Website erst dann öffentlich zugänglich zu machen (online zu stellen), wenn ein großer Teil der Inhalte fertig ist. Ich habe mich dazu entschlossen, die Seite gleich mit wenigen Inhalten online zu schalten, auch wenn selbst diese wenigen Inhalte noch nicht einmal sauber ausgearbeitet sind. Dies aus folgenden Gründen:

  • Zum einen gilt im Internet ja der Grundsatz, dass sich auf einer Website immer wieder etwas tun sollte, damit sie interessant bleibt. Das macht eine Webseite lebendig!
  • Zum anderen gilt auch hier wie im richtigen Leben: Perfektion ist Illusion. Eine Website kann folglich niemals perfekt sein. Damit ist sie auch nie wirklich fertig. Warum also nicht schon früher online stellen? Immerhin ist die Entwicklung und das ständige Arbeiten mit der Website der Versuch, der Perfektion so nah wie möglich zu kommen.
  • Durch diese Vorgehensweise kann ein interessierter Besucher (und damit potentieller Kunde) mir bei der Arbeit über die Schulter sehen, wie sich auch bei mir eine Homepage erst im Laufe der Zeit und durch die Arbeit daran entwickelt.

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